Inhaltsstoffe von Kreuzblütlern rücken zunehmend in den Fokus der Krebsforschung

Das in Brokkoli enthaltene Indol-3-Carbinol (I3C) schützt vor Krebs

Das Interesse an den Inhaltsstoffen der Kreuzblütler-Gemüse wie z.B. Brokkoli, Rosenkohl und anderen Brassicaceen, ist seit der Entdeckung des krebshemmenden Potenzials stark gewachsen.

„Ihre Wirkung wird im Wesentlichen auf die Isothiocyanate (Senföle) und Indol-Derivate zurückgeführt. Während viele synthetische Zytostatika nur auf einen Angriffspunkt abzielen und nach anfänglichen Erfolgen rasch einen Teil ihrer Wirkung verlieren, weil der Tumor Resistenzen entwickelt, greifen Senföl- und Indol-Derivate auf mehreren Ebenen in die Kanzerogenese* ein. Darüber hinaus sind synthetische Zytostatika oft teuer und hoch toxisch, so dass ihrer Anwendung enge Grenzen gesetzt sind.“ (Quelle: pharmazeutische-zeitung.de/inhalt-36-2004/pharm5-36-2004/)

  • * Die Karzinogenese ist die Entstehung und Entwicklung von Tumoren bis hin zum Krebs durch Mutation oder epigenetische Veränderungen in Zellen (Wikipedia)

Die heimischen Kreuzblütler stimulieren sie die Glutathion-S-Transferasen, Enzyme des Phase-II-Metabolismus, die sich in der Leber und Verdauungsorganen sowie in der Lunge, den Brustdrüsen und anderen Organen befinden. Insofern fördern sie die Entgiftung und Eliminierung krebserregender Substanzen und starker Oxidantien.
Glutathion-S-Transferasen bilden somit eine Gruppe von Enzymen, die die Wasserlöslichkeit von chemischen Verbindungen im menschlichen Körper erhöhen und somit deren Ausscheidung begünstigen.

Darüber hinaus regt Indol-3-Carbinol die Bildung von Glutathion in den Leberzellen an. Diese Substanz ist für die Unterstützung der Leberfunktion wie für die innere Reinigung des Körpers wichtig, da sie natürlich entschlackende Enzyme bildet.

Indol-3-Carbinol fördert die Zellgesundheit in Brust und Prostata

Brokkoli enthält Indol-3-Carbinol, welches die Umwandlung von Östrogen zu neutralen Abbauprodukten stimuliert, die keinen negativen Einfluss auf die Zellgesundheit der weiblichen Brust wie auch im Bereich des Gebärmutterhalses zeigen. Dies haben Forscher der Universität Berkeley bereits 1998 festgestellt. Indol-3-Carbinol wird deshalb präventiv, behandlungsbegleitend wie auch zur Abwehr wiederkehrender Leiden eingesetzt.

Studien der Firestone Universität/Kalifornien zeigen, dass Indol-3-Carbinol positive Effekte auf die Zellgesundheit der Prostata hat. Rezeptoren, die für das Wachstum schädigendes Gewebes verantwortlich sind, werden blockiert.

Indol-3-Carbinol bei der Behandlung von Fibromyalgie

Indol-3-Carbinol als eine mögliche begleitende Behandlung der Faser-Muskel-Schmerz Krankheit Fibromyalgie. Schmerzen in den Muskeln, Gelenken, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit sind typische Symptome für die Krankheit. 

Indol-3-Carbinol wird erfolgreich und behandlungsunterstützend bei Fibromyalgie (Weichteilrheumatismus) und beim Müdigkeits-/Erschöpfungssyndrom (CFS) eingesetzt. 

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Wissenschaftliche Studien und weiterführende Literatur:

  1. A combination of indole-3-carbinol and genistein synergistically induces apoptosis in human colon cancer HT-29 cells by inhibiting Akt phosphorylation and progression of autophagy, Yoshitaka Nakamura. Published: molecular-cancer.biomedcentral.com/, 12 November 2009
  2. anaturalhealingcenter.com/documents/Thorne/articles/Ascobigen-Fibromyalgia.pdf
  3. Indole-3-carbinol as a chemopreventive and anti-cancer agent, Jing-Ru Weng, ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2814317/
  4. Indole-3-carbinol (I3C) exhibits inhibitory and preventive effects on prostate tumors in mice, Einat Souli, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18063461/
  5. Dose-ranging study of indole-3-carbinol for breast cancer prevention, G Y Wong, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9589355/

Frischzellenkur mit Tomatensaft: Die Vorteile von Lycopin

Tomatensaft ist ein absolut gesundes Getränk: Lycopinreich, sättigend, entzündungshemmend und entgiftend.

Lycopin beugt nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Er schützt die Haut auch vor UV-Schäden.

Wissenschaftler empfehlen gern eine Tomaten-Saftkur: Ein tägliches Glas Tomatensaft acht Wochen lang, wirkt Wunder und lässt Körperfett schmelzen (Tomatensaft ideal für Diabetiker und auch adipöse Kinder). Aber auch im Alltag sollte man so oft wie möglich ein Glas Tomatensaft konsumieren.
Für den Tomaten-oder Saftmuffel empfehlen wir die Supplementierung mit Lycopin. Ob Prostatakrebs oder Gebärmutterhalskrebs – dieses Carotinoid hemmt Krebs und nicht nur das.

Da der menschliche Körper selbst kein Lycopin produzieren kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden.
Mehr über den sekundäre Pflanzenstoff Lycopin

Weiterführende Informationen:

Einfluss von Karotten- und Tomatensaft-Konsum auf Coloncarcinogenese-relevante Faecesmarker beim Menschen.
Dissertation der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) Fakultät Naturwissenschaften Universität Hohenheim – vorgelegt von Kerstin Schnäbele aus Karlsruhe 2005

Weihrauch (Boswellia serrata) hoch effektiv bei Gelenkbeschwerden und Reizdarm

Boswellia serrata (Weihrauch) wird allgemein zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen angewandt, speziell bei chronisch rheumatischen Beschwerden mit entzündlicher Aktivität, wie z. B. die chronische Polyarthritis/rheumatoide Arthritis, aber auch die Osteoarthritis/Arthrose. Boswelliasäuren hemmen die Aktivität des Enzyms, das Entzündungen im Körper verursacht. 

Boswellia serrata zeigt nun einen besonders spannenden Effekt in der Krebsprävention als auch in der Therapie von Krebserkrankungen. Neueste Forschungen belegen, dass Weihrauch auch zur Behandlung von Gehirn-, Brust-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Magenkrebs eingesetzt werden kann. 

„Erwartungsgemäss konnten neuere Untersuchungen bestätigen, dass Weihrauch die Auswirkungen der Leukotriene zu unterdrücken vermag. Die Leukotrien-gesteuerte Bildung von gewebeschädigenden Sauerstoffradikalen wird ebenso gehemmt wie die Aktivität der humanen Elastase, eines wichtigen Schädigungsfaktors bei der Polyarthritis.“ (Quelle: deutsche-apotheker-zeitung.de, DAZ 2001, Nr. 26, S. 74, 24.06.2001)

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