Meniskusverletzungen

Meniskus-Schmerzen werden durch faszial-muskuläre Überspannungen verursacht ( z. B. Meniskusriss). Ein Meniskusriss kann akut auftreten oder sich langsam ausprägen. Die auftretenden Schmerzen entstehen bei der Drehung des Knies nach innen (Innenrotation) oder Druckschmerz am lateralen Kniegelenksspalt.

Quelle: rheumaliga.ch

Eine Meniskus-Operation ist also in vielen Fällen nicht erforderlich. Sie kann sogar mehr Schaden anrichten als nutzen. Nun steht die Frage nach einer Vorbeugung oder auch Therapie im Raum.
Kann man mit Nahrungsergänzungen den Meniskus erhalten und das gesamte Kniegelenk stärken?



Bestimmte Mikronährstoffe (Knorpelschutzsubstanzen/ Chondroprotektiva) ernähren tatsächlich den Meniskus und schützen vor Entzündungen im Gelenk und vor Gelenksverschleiss (Arthrose):

  • Glucosamin und Chondroitin kommen natürlicherweise im Bindegewebe und Knorpel vor. Chondroitin (eigentlich Chondroitinsulfat) hat die Aufgabe, den Knorpel gegen Druck und Belastung widerstandsfähig zu machen.
  • Weihrauch (Boswellia serrata) wirkt gegen Gelenkentzündungen, reduziert die Schwellung, die Gelenkschmerzen und die Gelenksteifigkeit.
  • Methylsulfonylmethan (MSM) ist ein Baustein für Knorpelbestandteile.
  • Dimethylsulfoxid (DMSO) wirkt entzündungshemmend und unterdrückt schmerzverursachende Botenstoffe.
  • Hyaluronsäure ist Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie verbessert die Gleitfähigkeit der Gelenke.
  • Omega-3-Fettsäuren wirken gegen Entzündungen.
  • Vitamin D wirkt entzündungshemmend, Therapie bei schmerzender Kniegelenksarthrose.
  • Bromelain hat entzündungshemmende Eigenschaften und hilft bei Schwellungen und Schmerzen.
  • Grünlippmuschelextrakt wirkt sich positiv auf die Gelenke aus und lindert chronische Gelenkschmerzen.
  • Astaxanthin und Krillöl stoppen Gelenkentzündungen.
  • Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) wirkt entzündungshemmend und mindert Gelenkschmerzen.
  • Vitamin E ist als Gelenkschutz bekannt.
  • Zink gegen Gelenkschmerzen. Schmerz-und Rheumapatienten weisen oft niedrige Zinkwerte auf. Der Körper sollte stets auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten (supplementieren).
  • Probiotika wirken nachweislich entzündungshemmend (Darmsanierung).

    Viele dieser wertvollen und sinnvollen Mikronährstoffe können Sie hier lesen (zertifizierte Bezugsquellen mit hoher Bioverfügbarkeit).

Knorpelschutzstoffe (Chondroprotektiva) der Grünlippmuschel

Die in der neuseeländischen Grünlippmuschel (Perna canaliculus) enthaltenen Glykosaminoglykane (GAG) unterstützen die Knorpelgesundheit. Die Glykosaminoglykane reduzieren Schmerzen, Steifheit und Schwellungen der Gelenke und besitzen die Fähigkeit neue Synovia (auch Synovialflüssigkeit oder Gelenkschmiere) zu bilden (durch die Fähigkeit Wasser zu binden).

Grünlippmuschel enthält auch Lyprinol. Lyprinol enthält 12 verschiedene Omega-3-Fettsäuren. Dieser Wirkstoff findet sich ausschliesslich in der Grünlippmuschel mit speziellen entzündungshemmenden Eigenschaften.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel sind Omega-3-Fettsäuren, Furanfettsäure, Mineralstoffe und Spurenelemente. ‪Speziell die Furanfettsäuren der Grünlippmuschel sind entzündungshemmend und radikalfangend. Die Grünlippmuschel enthält zudem unterschiedliche Antioxidantien, die das Immunsystem aktiv stärken, wodurch auch Entzündungen gehemmt werden. Es kommt zu einer Schmerzlinderung und Abschwellung der Gelenkregion.

Die Grünlippmuschel:

  • Einsatz in der komplementären Behandlung von entzündlich-degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthritis, Polyarthritis, Morbus Bechterew…)
  • positive Wirkung bei der Behandlung von Asthma

Kombi-Tipp: Grünlipp Superior ist eine ausgewogene Formel mit Yucca, Ingwer und Vitamin E – besonders rein und reichhaltig an Saponinen für Ihre Gelenk-Gesundheit. Effekte sind allerdings erst nach zwei- bis vierwöchiger (täglicher) Einnahme zu spüren.

Mehr über Grünlipp Superior mit Yucca und Ingwer plus Vitamin E

Gegenanzeigen
Für Schwangere, Stillende sowie für Menschen mit Meeresfrüchte-Allergie ist die Grünlippmuschel nicht geeignet.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen:

  • Brien, S., Prescott, P., Coghlan, B., Bashir, N. & Lewith, G.. (2008 Mar). Systematic review of the nutritional supplement Perna Canaliculus (green-lipped mussel) in the treatment of osteoarthritis, QJM: Montly Journal of the Associaction of Physicians, 101(3):167-79. doi: 10.1093/qjmed/hcm108
  • Cobb C., Ernst E.: Systematic review of a marine nutriceutical supplement in clinical trials for arthritis: the effectiveness of the New Zealand green-lipped mussel Perna canaliculus. Clin Rheumatol. (2005)
  • Cho S., Jung Y., Seong S. et al.: Clinical efficacy and safety of Lyprinol, a patented extract from New Zealand green-lipped mussel (Perna canaliculus) in patients with osteoarthritis of the hip and knee: a multicenter 2-month clinical trial. Allerg Immunol . 35:212–6. (2003)
  • Caughey D., Grigor R., Caughey E., et al.: Perna canaliculus in the treatment of rheumatoid arthritis. Eur JRheumatol Inflamm. 6:197–200. (1983)
  • Emelyanov A., Fedoseev G., Krasnoschekova O., et al.: Treatment of asthma with lipid extract of New Zealand green-lipped mussel: a randomised clinical trial. Eur Respir J. 20:596–60. (2002)
  • James M., Cleland L.: Dietary n-3 fatty acids and therapy for rheumatoid arthritis. Semin Arthritis Rheum. 27:85–97. (1997)
  • Rainsford K., Whitehouse M.: Gastroprotective and anti-inflammatory properties of green lipped mussel ( Pernacanaliculus ) preparation. Arzneimittelforschung;30:2128–32. (1980)

Mikronährstoffe für nachhaltigen Knorpel-Aufbau

Mangel an Spurenelementen kann Knorpelzellen absterben lassen

Fast die Hälfte aller Menschen über 45 Jahren klagt über Gelenkschmerzen. Dabei sind vor allem Wirbelsäule, Hüft-, Knie-, Hand- und Fussgelenke betroffen. Rücken- und Gelenkleiden gehören als Folge von Abnutzungserscheinungen und entzündlichen Prozessen zu den häufigsten Ursachen ständig wiederkehrender Schmerzen.

Die Möglichkeiten der klassischen Medizin zur Behandlung degenerativer und entzündlich-rheumatischer Gelenkerkrankungen enden meist bei der Symptombekämpfung mit nebenwirkungsreichen Arzneimitteln. Beschwerden werden allerdings nur kurzfristig bekämpft. Durch den antianabolen Effekt auf die Knorpelmatrix wird die ursächliche Gelenkzerstörung jedoch kontraproduktiv gefördert.

Schmerzhafte Volkskrankheiten

Therapie: Mikronährstoffe zur Behandlung von Arthrose und Rheumatoider Arthritis

Ein wesentlicher Faktor in der komplementären Therapie (und Prävention) von Gelenkerkrankungen ist die Mikronährstoffmedizin. Neben antientzündlichen Omega-3-Fettsäuren werden insbesondere die natürlichen Chondroprotektiva (Knorpelaufbau- und Knorpelschutzstoffe) Glucosamin und Chondritin sowie Kollagenhydrolysat und die Schwefelverbindung MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan) sinnvoll und effektiv eingesetzt.

Ein Mangel an Spurenelementen fördert die rheumatischen Beschwerden und die Entzündungen der Gelenke. Leute mit Entzündungen (z.B. Rheumatiker) haben nunmal weniger Vitamin C, Betacarotin, Vitamin E und Vitamin D3 im Blut. Die Entzündungsreaktion verbraucht aber vermehrt diese Vitamine.
Erhöhter oxidativer Stress und Entzündungsreaktionen stehen also meist in direktem Zusammenhang mit einem degenerativen Prozess und deshalb sollten Sie diesen Zustand unterbrechen und optimal verwertbare Verbindungen aus Zink und Selen sowie Vitamin E , Vitamin C, Betacarotin und Vitamin D3 zur Stabilisierung des Bewegungsapparates zuführen.

Diese so genannten Antiarthrotika dienen zur Behandlung sowie Prävention degenerativer und entzündlicher Gelenkerkrankungen, bei denen ein gesteigerter Knorpelaufbau erforderlich ist. Neben der Arthrose trifft dies auch auf die rheumatoide Arthritis, Osteoarthritis, Morbus Bechterew und Sehnenscheidenentzündung zu.



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Wissenschaftliche Veröffentlichungen:

  1. Fransen M. et al.: Glucosamine and chondroitin for knee osteoarthritis: a double-blind randomized placebo-controlled clinical trial evaluating single and combination regimens. Annals of the Rheumatic Diseases Jan 6. doi: 2014 10.1136 (2014).
  2. Kim L. et al.: Efficacy of methylsulfonylmethane (MSM) in osteoarthritis pain of the knee: a pilot clinical trial. OsteoArthritis Cartilage (2006).
  3. Debbi, E. et al.: Efficacy of methylsulfonylmethane supplementation on osteoarthritis of the knee: a randomized controlled study, BMC Complement Altern Med. 2011 Jun 27; 11:5010).
  4. Llic M. et al.: Effects of long-term exposure to glucosamine and mannosamine on aggrecan degradation in articular cartilage. Osteoarthritis Cartilage. 2003 Aug;11(8):613-22.
  5. Pavelka K. et al.: Glucosamine sulfate use and delay of progression of knee osteoarthritis: a 3-year, randomized, placebo-controlled, double-blind study. Arch Intern Med. 2002 Oct 14;162(18):2113-23.
  6. Richy F. et al.: Structural and symptomatic efficacy of glucosamine and chondroitin in knee osteoarthritis: a comprehensive metaanalysis. Arch Intern Med. 2003 Jul 14;163(13):1514-22.