Vitamin K – Formen und Funktionen im Körper

Das fettlösliche (lipophile) Vitamin K umfasst Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon) mit seinen Formen Vitamin K2-MK-4 bzw. Vitamin K2-MK-7. Neben den natürlichen Verbindungen Vitamin K1 und K2 gibt es auch weitere K-Vitamine, z.B. die synthetischen Vitamine K3 (Menadion) und Vitamin K4 (Menadiol).
Diese synthetischen K-Vitamine wurden früher zur Behandlung von Vitamin-K-Mangel verwendet, sind aber aufgrund seiner Nebenwirkungen nicht mehr zugelassen (können zum Teil toxische (giftige) Effekte entfalten).
Das wichtige, leider oft vergessene, Vitamin K (K1 und K2) kommt in der Natur vor und spielt eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung, beim Zellwachstum, beim Knochenstoffwechsel und schützt sogar vor Krebs.

Vitamin-K-haltige Lebensmittel

Vitamin K1 (Phyllochinon) ist vor allem in grünem Blattgemüse enthalten. „Phyllochinon“ leitet sich vom griechischen Wort „Phyllo“ ab, was soviel wie „Blatt“ bedeutet. Vitamin K1 findet man in den Chloroplasten von Grünpflanzen (z.B. Salat, Kohl, Spinat, Portulak, Petersilie, Schnittlauch).

Vitamin K2 (Menachinon) kommt meist nur in tierischen Lebensmitteln (Butter von Nutztieren mit Grasfütterung, Eigelb, Leber) und in einigen fermentierten pflanzlichen Lebensmitteln (rohes Sauerkraut und das fermentierte Sojaprodukt Natto – siehe auch Nattokinase) vor. Dort wird Vitamin K2 von den vorhandenen Mikroorganismen gebildet. Es wird auch von Bakterien wie Escherichia coli und Lactobacillus acidophilus produziert, die im menschlichen Darm, allerdings nur bei entsprechender Darmflora, vorkommen und können dort bis zu 50 % Menachinon synthetisieren. Darmresektionen (operative Entfernung des Darms), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Zöliakie und andere intestinale Erkrankungen, aber auch eine Antibiotika-Therapie können die Menachinon-Synthese erheblich beeinträchtigen. Eine Ernährungsumstellung führt zur Änderung der Darmflora, wodurch die intestinale Vitamin K2-Synthese verbessert werden kann.

Vitamin K und seine physiologischen Wirkungen

Vitamin K wird im Darm resorbiert, über das Blut zur Leber transportiert und dort erfüllt es schliesslich seine Hauptaufgabe: die Herstellung von Blutgerinnungsfaktoren. Ohne Vitamin K kann der Körper diese Faktoren nicht herstellen. Ein Defizit an Vitamin K verursacht die Hemmung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes, wodurch eine erhöhte Blutungsneigung auftreten kann. Um dies zu vermeiden, sollte der Körper stets mit genügend Vitamin K versorgt werden. Zudem ist Vitamin K zur Erhaltung normaler Knochen unabdingbar.
Beide Formen, Vitamin K1 und K2, sind in etwa gleichem Maße an der Synthese von Blutgerinnungsfaktoren beteiligt.

Vitamine K1 und K2

Vitamin K1 (Phylloquinon/Phyllochinon), internationaler Freiname Phytomenadion, wirkt vor allem in der Leber und aktiviert dort verschiedene Proteine, welche für die Blutgerinnung zuständig sind. Es bildet in der Leber den Gerinnungsfaktor Prothrombin. Vitamin K1 wird auch als „Koagulationsvitamin“ (Koagulation ist der medizinische Begriff für Blutgerinnung) bezeichnet. Basierend auf entsprechenden Blutgerinnungsstudien entdeckte der dänische Forscher, Physiologe und Biochemiker Carl Peter Henrik Dam im Jahr 1929 die antihämorrhagische (blutungsstillende) Wirkung des Vitamin K. Das Koagulationsvitamin wird deshalb mit dem Kürzel „K“ versehen.

Vitamin K2 (Menaquinon/Menachinon) verhindert durch die Aktivierung des Matrix-GLA-Proteins (MGP bindet freies Kalzium) Kalkablagerungen in Weichteilen wie Blutgefässen und Knorpeln und sorgt dafür, dass das Kalzium in den Knochen erhalten bleibt. Es hilft bei der Regulation von Zellprozessen sowie bei Reparaturprozessen in Augen, Nieren, Leber, Blutgefässen und Nervenzellen. Das passiert durch das Ankurbeln von Gas6, welches Zellteilung, Zelldifferenzierung und Zellmigration reguliert und an wichtigen Reperaturprozessen in verschiedenen Gefässen und Organen beteiligt ist. Gas6 ist ein Vitamin-K-abhängiges Protein, ein Wachstumsfaktor (growth arrest specific gene 6), der als Regulator-Protein das Zellwachstum stoppt. Fehlt Vitamin K in der Zelle, bleibt Gas6 inaktiv und Zellen wachsen ungehindert weiter *1. K2 aktiviert ebenfalls den Gerinnungsfaktor Prothrombin in der Leber.

Vitamin K2 mit seiner Form MK-4 aktiviert Osteocalcin (ein Peptidhormon, welches im Knochen durch Osteoblasten und im Zahn durch Odontoblasten gebildet wird). Osteocalcin reguliert die Mineralisierung von Knochen und Zähnen. Es hemmt den Knochenabbau vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren und ist für die Knochenmineralisierung (Osteoporose-Prävention) verantwortlich.
Vitamin-K kann der Entstehung einer Kalkschulter, die zu starken Schulterschmerzen führt, vorbeugen. Das Vitamin bringt das Kalzium in die Schulterknochen und verhindert eine Ablagerung von Kalk im Weichteilgewebe.

Nun sind Knochengesundheit und Diabetes mellitus stark miteinander verbunden. Das aus dem Knochen freigesetzte Osteocalcin aktiviert die Insulinsekretion im Pankreas, verbessert die Insulinsensitivität der Zellen und reguliert die Glukose-Werte.
Hier wird deutlich, wie wichtig eine Vitamin K(2)-Zufuhr für Diabetiker ist, da Diabetes bei manchen Patienten durch Veränderungen der Knochen (Skelett)*2 verursacht wird.

Vitamin K2 mit seiner Form MK-7 hat eine starke Ähnlichkeit mit dem CoEnzym Q10. Es hat eine enorme antioxidative Wirkung und sorgt für ein leistungsfähiges Gehirn. Vitamin K ist also nicht nur für die Blutgerinnung wichtig, sondern auch für die Prävention und die Rückbildung von Arterienverkalkungen. Diese antisklerotische Wirkung schützt Gefässe und das Gehirn und kann so, ähnlich wie Q10, den mitochondrialen Energiestoffwechsel erhöhen. Ein entsprechend hoher Vitamin-K-Spiegel senkt das Risiko für Arteriosklerose und somit auch für Herzinfarkte und Schlaganfälle und vermutlich auch das Risiko für Nierensteine.

Vitamin K2 ist unabdingbar bei der Krebsabwehr

Wissenschaftler aus Heidelberg stellten in einer Studie mit fast 25.000 Teilnehmern im Alter zwischen 35 und 64 Jahren fest, dass durch eine hohe Aufnahme von Vitamin K2, den sogenannten Menachinonen, das Krebs- und das Sterberisiko sinken. Bei Männern war der Effekt stärker als bei Frauen. (Quelle: www.krebsgesellschaft.de)

Lassen Sie hier die Informationen über Vitamin K in Bezug auf Krebs wirken:

Neu: Vitamin K gegen Krebs. 14.04.2017, strunz.com

Auch wir wollen uns einem Fazit aus der Naturheilpraxis von René Gräber anschliessen:

Eine erhöhte Koagulationsneigung kann zu einem verstärkten Tumorwachstum führen. Gerinnungsfaktoren wie Fibrin fördern die wachstumsunterstützende Gefässbildung im Tumor (Neoangiogenese) und die Anheftung von zirkulierenden Tumorzellen an die Gefässwand (Bildung von Metastasen). Antikoagulanzien wie beispielsweise Heparin wirken vermutlich auch deshalb antimetastatisch, weil sie diese Anheftung losgelöster Tumorzellen verhindern.*1

Ebenso wie Vitamin E und das Coenzym Q sind die Vitamine K1 und K2 auch als potente Inaktivatoren für Phagen bekannt (Phage, ein Krankheitserreger unter den Bakterien). Unter Bakteriophagen oder Phagen versteht man also Viren, die Bakterien infizieren können.

Vitamin K-Mangel und Supplementierung

Anzeichen eines Vitamin-K-Mangel können die akute Bildung von Blutergüssen, häufiges Zahnfleischbluten, aber auch Konzentrationsschwäche sein.
In diesen Fällen kann Vitamin K in Form einer Nahrungsergänzung hilfreich sein.
Vitamin K-Mangel: häufig bei Störungen des Fettstoffwechsels sowie Leber- und Darmerkrankungen (z. B. Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Zöliakie).
Aufgrund der grossen Unterschiede zwischen den verschiedenen Formen ist es ratsam, bei der Auswahl eines Vitamin-K-Präparats genau auf den Inhalt zu achten.

Nahrungsergänzungen, die zu mehr als 98 Prozent aus der trans-Form bestehen, bezeichnet man daher als all-trans. Es zeigt uns, dass das Produkt fast ausschliesslich oder sogar ausschliesslich aus der trans-Form besteht und daher sehr hochwertig ist. Bei der Zufuhr von Vitamin K ist eine zeitgleiche Einnahme von Fetten zu gewährleisten (Resorptionssteigerung).

Hinweis: Vitamin K2 ist einer der wichtigsten Partner von Vitamin D3, weshalb die beiden Vitamine möglichst zusammen eingenommen werden sollten. Generell sollte bei einer Vitamin D-Zufuhr in einer Dosierung ab 800 I.E. mit Vitamin K ergänzt werden.

Menschen, die Vitamin-K-Antagonisten einnehmen müssen, sollten auf die Supplementation verzichten oder dies mit einem kompetenten Arzt bzw. einem Arzt, der auch in Naturheilkunde ausgebildet wurde, besprechen. Daneben gibt es eine Reihe von Wechselwirkungen mit vielen anderen Medikamenten. Auch hierzu ist jeweils der Arzt zu fragen.

Zertifizierte Bezugsquellen:

Unsere Empfehlungen verwenden ausschliesslich reines Vitamin K2 MK7 all-trans mit einer garantierten 100%-igen Reinheit.

  • Vitamin K1 Phytomenadion (fördert den Leber-Fettstoffwechsel und unterstützt die Blutgerinnung. Osteoporose-Prophylaxe!)
  • Vitamin K2 liquid – die flüssige Alternative zu Kapseln. Leicht resorbierbare Form!
  • Die Mikronährstoff-Innovation: Vitamin K2 Plus (MK-7 all-trans). Mit D3 und Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin D3 liquid in flüssiger, biologisch reiner Form
  • Vitamin D ist das „Sieger-Vitamin“ des Viabiona Wissenschaftspreises Mikronährstoffe 2013

Quellen und wissenschaftliche Veröffentlichungen: 

*1 www.chemgapedia.de (Vitamin K als Radikalfänger und Einfluss von Vitamin K auf die Tumorentstehung)
*2 www.pressetext.com/news/20100723008

  • Lamson DW, Plaza SM. „The anticancer effects of vitamin K“ Altern Med Rev. 2003 Aug;8(3):303-18
  • Otsuka M et al., „Vitamin K2 inhibits the growth and invasiveness of hepatocellular carcinoma cells via protein kinase A activation“ Hepatology. 2004 Jul;40(1):243-51
  • Beulens et al., The role of menaquinones (vitamin K₂) in human health. Br J Nutr. (2013) (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23590754)
  • Gast et al., A high menaquinone intake reduces the incidence of coronary heart disease. Nutr Metab Cardiovasc Dis. (2009) (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19179058)
  • Vermeer C., “Vitamin K: the effect on health beyond coagulation – an overview.”, Food Nutr Res. (2012) ( https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22489224)
  • Conly JM, Stein K Worobetz L, Rudledge-Harding S: The contribution of vitamin K2 (menaquinones) produced by intestinal microflora to human nutritional requirements for vitamin K. Am J Gastroenterol. 1994 Jun;89(6):915-23
  • Schurgers LJ, Vermeer C: Determination of phylloquinone and menaquinones in food:. Effect of food matrix on circulating vitamin K concentrations. Haemostasis. 2000 Nov-Dec;30(6):298-307

Meniskusverletzungen

Meniskus-Schmerzen werden durch faszial-muskuläre Überspannungen verursacht ( z. B. Meniskusriss). Ein Meniskusriss kann akut auftreten oder sich langsam ausprägen. Die auftretenden Schmerzen entstehen bei der Drehung des Knies nach innen (Innenrotation) oder Druckschmerz am lateralen Kniegelenksspalt.

Quelle: rheumaliga.ch

Eine Meniskus-Operation ist also in vielen Fällen nicht erforderlich. Sie kann sogar mehr Schaden anrichten als nutzen. Nun steht die Frage nach einer Vorbeugung oder auch Therapie im Raum.
Kann man mit Nahrungsergänzungen den Meniskus erhalten und das gesamte Kniegelenk stärken?



Bestimmte Mikronährstoffe (Knorpelschutzsubstanzen/ Chondroprotektiva) ernähren tatsächlich den Meniskus und schützen vor Entzündungen im Gelenk und vor Gelenksverschleiss (Arthrose):

  • Glucosamin und Chondroitin kommen natürlicherweise im Bindegewebe und Knorpel vor. Chondroitin (eigentlich Chondroitinsulfat) hat die Aufgabe, den Knorpel gegen Druck und Belastung widerstandsfähig zu machen.
  • Weihrauch (Boswellia serrata) wirkt gegen Gelenkentzündungen, reduziert die Schwellung, die Gelenkschmerzen und die Gelenksteifigkeit.
  • Methylsulfonylmethan (MSM) ist ein Baustein für Knorpelbestandteile.
  • Dimethylsulfoxid (DMSO) wirkt entzündungshemmend und unterdrückt schmerzverursachende Botenstoffe.
  • Hyaluronsäure ist Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie verbessert die Gleitfähigkeit der Gelenke.
  • Omega-3-Fettsäuren wirken gegen Entzündungen.
  • Vitamin D wirkt entzündungshemmend, Therapie bei schmerzender Kniegelenksarthrose.
  • Bromelain hat entzündungshemmende Eigenschaften und hilft bei Schwellungen und Schmerzen.
  • Grünlippmuschelextrakt wirkt sich positiv auf die Gelenke aus und lindert chronische Gelenkschmerzen.
  • Astaxanthin und Krillöl stoppen Gelenkentzündungen.
  • Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) wirkt entzündungshemmend und mindert Gelenkschmerzen.
  • Vitamin E ist als Gelenkschutz bekannt.
  • Zink gegen Gelenkschmerzen. Schmerz-und Rheumapatienten weisen oft niedrige Zinkwerte auf. Der Körper sollte stets auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten (supplementieren).
  • Probiotika wirken nachweislich entzündungshemmend (Darmsanierung).

    Viele dieser wertvollen und sinnvollen Mikronährstoffe können Sie hier lesen (zertifizierte Bezugsquellen mit hoher Bioverfügbarkeit).

Knorpelschutzstoffe (Chondroprotektiva) der Grünlippmuschel

Die in der neuseeländischen Grünlippmuschel (Perna canaliculus) enthaltenen Glykosaminoglykane (GAG) unterstützen die Knorpelgesundheit. Die Glykosaminoglykane reduzieren Schmerzen, Steifheit und Schwellungen der Gelenke und besitzen die Fähigkeit neue Synovia (auch Synovialflüssigkeit oder Gelenkschmiere) zu bilden (durch die Fähigkeit Wasser zu binden).

Grünlippmuschel enthält auch Lyprinol. Lyprinol enthält 12 verschiedene Omega-3-Fettsäuren. Dieser Wirkstoff findet sich ausschliesslich in der Grünlippmuschel mit speziellen entzündungshemmenden Eigenschaften.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel sind Omega-3-Fettsäuren, Furanfettsäure, Mineralstoffe und Spurenelemente. ‪Speziell die Furanfettsäuren der Grünlippmuschel sind entzündungshemmend und radikalfangend. Die Grünlippmuschel enthält zudem unterschiedliche Antioxidantien, die das Immunsystem aktiv stärken, wodurch auch Entzündungen gehemmt werden. Es kommt zu einer Schmerzlinderung und Abschwellung der Gelenkregion.

Die Grünlippmuschel:

  • Einsatz in der komplementären Behandlung von entzündlich-degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthritis, Polyarthritis, Morbus Bechterew…)
  • positive Wirkung bei der Behandlung von Asthma

Kombi-Tipp: Grünlipp Superior ist eine ausgewogene Formel mit Yucca, Ingwer und Vitamin E – besonders rein und reichhaltig an Saponinen für Ihre Gelenk-Gesundheit. Effekte sind allerdings erst nach zwei- bis vierwöchiger (täglicher) Einnahme zu spüren.

Mehr über Grünlipp Superior mit Yucca und Ingwer plus Vitamin E

Gegenanzeigen
Für Schwangere, Stillende sowie für Menschen mit Meeresfrüchte-Allergie ist die Grünlippmuschel nicht geeignet.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen:

  • Brien, S., Prescott, P., Coghlan, B., Bashir, N. & Lewith, G.. (2008 Mar). Systematic review of the nutritional supplement Perna Canaliculus (green-lipped mussel) in the treatment of osteoarthritis, QJM: Montly Journal of the Associaction of Physicians, 101(3):167-79. doi: 10.1093/qjmed/hcm108
  • Cobb C., Ernst E.: Systematic review of a marine nutriceutical supplement in clinical trials for arthritis: the effectiveness of the New Zealand green-lipped mussel Perna canaliculus. Clin Rheumatol. (2005)
  • Cho S., Jung Y., Seong S. et al.: Clinical efficacy and safety of Lyprinol, a patented extract from New Zealand green-lipped mussel (Perna canaliculus) in patients with osteoarthritis of the hip and knee: a multicenter 2-month clinical trial. Allerg Immunol . 35:212–6. (2003)
  • Caughey D., Grigor R., Caughey E., et al.: Perna canaliculus in the treatment of rheumatoid arthritis. Eur JRheumatol Inflamm. 6:197–200. (1983)
  • Emelyanov A., Fedoseev G., Krasnoschekova O., et al.: Treatment of asthma with lipid extract of New Zealand green-lipped mussel: a randomised clinical trial. Eur Respir J. 20:596–60. (2002)
  • James M., Cleland L.: Dietary n-3 fatty acids and therapy for rheumatoid arthritis. Semin Arthritis Rheum. 27:85–97. (1997)
  • Rainsford K., Whitehouse M.: Gastroprotective and anti-inflammatory properties of green lipped mussel ( Pernacanaliculus ) preparation. Arzneimittelforschung;30:2128–32. (1980)

Kurkuma (Curcuma longa): Entzündungshemmer & aktiver Zellschutz

Kurkuma regt nicht nur die Magensaft-und Gallensäurenproduktion an, es weist u. a. krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen auf. Kurkuma wird deshalb bei entzündlichen Darmerkrankungen, rheumatoide Arthritis, Mukoviszidose, Alzheimer, Morbus Bechterew, Diabetes und Krebs erfolgreich eingesetzt. Zahlreiche Studien belegen, dass Kurkuma hilfreich bei der Zerstörung von Krebszellen im Körper ist. Kurkuma verlangsamt bzw. hemmt die Ausbreitung von Krebszellen!
Kurkuma wirkt antidepressiv und fördert den Aufbau neuer Nervenzellen im Gehirn. Es verhindert Oxidationsprozesse und beugt somit der Entstehung von Eiweissablagerungen im Gehirn, die zu Verklebungen führen, vor bzw. kann bestehende Verklebungen auflösen (Alzheimer-Prävention!)
Mehr zum Tema: Kurkuma

Weihrauch (Boswellia serrata) hoch effektiv bei Gelenkbeschwerden und Reizdarm

Boswellia serrata (Weihrauch) wird allgemein zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen angewandt, speziell bei chronisch rheumatischen Beschwerden mit entzündlicher Aktivität, wie z. B. die chronische Polyarthritis/rheumatoide Arthritis, aber auch die Osteoarthritis/Arthrose. Boswelliasäuren hemmen die Aktivität des Enzyms, das Entzündungen im Körper verursacht. 

Boswellia serrata zeigt nun einen besonders spannenden Effekt in der Krebsprävention als auch in der Therapie von Krebserkrankungen. Neueste Forschungen belegen, dass Weihrauch auch zur Behandlung von Gehirn-, Brust-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Magenkrebs eingesetzt werden kann. 

„Erwartungsgemäss konnten neuere Untersuchungen bestätigen, dass Weihrauch die Auswirkungen der Leukotriene zu unterdrücken vermag. Die Leukotrien-gesteuerte Bildung von gewebeschädigenden Sauerstoffradikalen wird ebenso gehemmt wie die Aktivität der humanen Elastase, eines wichtigen Schädigungsfaktors bei der Polyarthritis.“ (Quelle: deutsche-apotheker-zeitung.de, DAZ 2001, Nr. 26, S. 74, 24.06.2001)

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Mikronährstoffe für nachhaltigen Knorpel-Aufbau

Mangel an Spurenelementen kann Knorpelzellen absterben lassen

Fast die Hälfte aller Menschen über 45 Jahren klagt über Gelenkschmerzen. Dabei sind vor allem Wirbelsäule, Hüft-, Knie-, Hand- und Fussgelenke betroffen. Rücken- und Gelenkleiden gehören als Folge von Abnutzungserscheinungen und entzündlichen Prozessen zu den häufigsten Ursachen ständig wiederkehrender Schmerzen.

Die Möglichkeiten der klassischen Medizin zur Behandlung degenerativer und entzündlich-rheumatischer Gelenkerkrankungen enden meist bei der Symptombekämpfung mit nebenwirkungsreichen Arzneimitteln. Beschwerden werden allerdings nur kurzfristig bekämpft. Durch den antianabolen Effekt auf die Knorpelmatrix wird die ursächliche Gelenkzerstörung jedoch kontraproduktiv gefördert.

Schmerzhafte Volkskrankheiten

Therapie: Mikronährstoffe zur Behandlung von Arthrose und Rheumatoider Arthritis

Ein wesentlicher Faktor in der komplementären Therapie (und Prävention) von Gelenkerkrankungen ist die Mikronährstoffmedizin. Neben antientzündlichen Omega-3-Fettsäuren werden insbesondere die natürlichen Chondroprotektiva (Knorpelaufbau- und Knorpelschutzstoffe) Glucosamin und Chondritin sowie Kollagenhydrolysat und die Schwefelverbindung MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan) sinnvoll und effektiv eingesetzt.

Ein Mangel an Spurenelementen fördert die rheumatischen Beschwerden und die Entzündungen der Gelenke. Leute mit Entzündungen (z.B. Rheumatiker) haben nunmal weniger Vitamin C, Betacarotin, Vitamin E und Vitamin D3 im Blut. Die Entzündungsreaktion verbraucht aber vermehrt diese Vitamine.
Erhöhter oxidativer Stress und Entzündungsreaktionen stehen also meist in direktem Zusammenhang mit einem degenerativen Prozess und deshalb sollten Sie diesen Zustand unterbrechen und optimal verwertbare Verbindungen aus Zink und Selen sowie Vitamin E , Vitamin C, Betacarotin und Vitamin D3 zur Stabilisierung des Bewegungsapparates zuführen.

Diese so genannten Antiarthrotika dienen zur Behandlung sowie Prävention degenerativer und entzündlicher Gelenkerkrankungen, bei denen ein gesteigerter Knorpelaufbau erforderlich ist. Neben der Arthrose trifft dies auch auf die rheumatoide Arthritis, Osteoarthritis, Morbus Bechterew und Sehnenscheidenentzündung zu.



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Wissenschaftliche Veröffentlichungen:

  1. Fransen M. et al.: Glucosamine and chondroitin for knee osteoarthritis: a double-blind randomized placebo-controlled clinical trial evaluating single and combination regimens. Annals of the Rheumatic Diseases Jan 6. doi: 2014 10.1136 (2014).
  2. Kim L. et al.: Efficacy of methylsulfonylmethane (MSM) in osteoarthritis pain of the knee: a pilot clinical trial. OsteoArthritis Cartilage (2006).
  3. Debbi, E. et al.: Efficacy of methylsulfonylmethane supplementation on osteoarthritis of the knee: a randomized controlled study, BMC Complement Altern Med. 2011 Jun 27; 11:5010).
  4. Llic M. et al.: Effects of long-term exposure to glucosamine and mannosamine on aggrecan degradation in articular cartilage. Osteoarthritis Cartilage. 2003 Aug;11(8):613-22.
  5. Pavelka K. et al.: Glucosamine sulfate use and delay of progression of knee osteoarthritis: a 3-year, randomized, placebo-controlled, double-blind study. Arch Intern Med. 2002 Oct 14;162(18):2113-23.
  6. Richy F. et al.: Structural and symptomatic efficacy of glucosamine and chondroitin in knee osteoarthritis: a comprehensive metaanalysis. Arch Intern Med. 2003 Jul 14;163(13):1514-22.